TECHNISCHE INFORMATIONEN
Montage und Verarbeitung von fugenlosen Wilhelmi Akustikdecken Mikropor® G FWA
KAPITEL 3 – MONTAGE DER UNTERKONSTRUKTION|
Die Verarbeitungstemperatur darf nicht unter 12° C liegen. Die relative Die Bestandteile der Unterkonstruktion sind aus einem System zu verwenden! Zugelassene Unterkonstruktionen sind: Fa. Suckow + Fischer oder Lahnau Akustik. Eine Verschiebbarkeit der gesamten UK (Feinrost / Tragprofil) muss in Längs- und Querrichtung gewährleistet sein. Keine Winkelanker verwenden! Unterschiedliche Druckverhältnisse zwischen Deckenhohlraum und Nutzraum sind zu vermeiden, da dies auf Grund der physikalischen Eigenschaften des Deckensystems zu Verschmutzungen der Oberfläche führen kann. Bei Unterdruck (z.B. ungeführter Abluft) im Decken - oder Wandhohlraum sind ent- sprechende Zusatzmaßnahmen erfoderlich. (Siehe hierzu Hinweis auf Seite 7)
Vor Beginn der Montage sollte die Verlegerichtung entsprechend dem Lichteinfall festgelegt werden. Eine fugenlose Decke ist nicht 100% streiflichtfrei. Die Qualität der Oberfläche hängt stark von der Sorgfalt der Ausführung und der Einhaltung der Verarbeitungsanleitung ab. Bei der Beurteilung der Bei mehrseitigem Lichteinfall sollte der Feinrost (Tragprofil) in Ost-West-Richtung angeordnet werden. (Siehe Abb. 1)
Eine Verschiebbarkeit der gesamten UK (Feinrost / Tragprofil) muss in Längs- und Querrichtung (siehe Pfeile) gewährleistet sein. Keine Winkelanker verwenden, kein Festsetzen. An allen Systemanschlüssen wie bei Wänden, Deckenversprüngen, Säulen, Unterzügen etc. sind die Anschlüsse gemäß Herstellerdetails (Abb. 5 + 6 +7) offen udn gleitend auszuführen. 3.1 Die CD–Grundprofile (Grobrost) sind drucksteif mit Nonius–Hängern (Abb. 2) an der Rohdecke zu befestigen. Die Befestigung der Nonius–Oberteile ist mit zugelassenen und genormten Dübeln vorzunehmen.
Der Nonius-Hängerabstand beträgt max. 1.000 mm. Im Wandbereich können U–Anschlussprofile (aber nur für das Grundprofil / Grobrost) als Montagehilfen angebracht werden. Der Feinrost (Tragprofil) darf nicht festgesetzt werden!
3.2 Der Achsabstand der Grundprofile (Grobrost), max. Länge 4.000 mm, beträgt max. 1.000 mm. Der Abstand der Grundprofile (parallel zu flankierenden Bauteilen) max. 120 mm.Die Grundprofile sind mit einem Laser - Richtgerät auf die erforderliche Höhe planeben auszurichten. 3.3 Die CD-Tragprofile (Feinrost), max. Länge 4.000 mm sind quer zum Grundprofil in einem Achsabstand von ca. 415 mm (Plattenbreite 1250 mm) mittels Kreuzschnellverbindern am Grundprofil zu befestigen. (Übersicht Abb. 3) Bei zusammenhängenden Deckenflächen > 100m2 sind CD-Tragprofile (Feinrost) mit max. Länge von 2.000 mm zu empfehlen. Die Anordnung von Tragprofilen (Feinrost) und Grundprofil (Grobrost) darf nur rechtwinklig erfolgen. Keine diagonalen Verspannungen!
Eine Verschiebbarkeit der gesamten UK (Feinrost / Tragprofil) muss in Längs- und Querrichtung gewährleistet sein. Keine Winkelanker verwenden, kein Festsetzen. 3.4 Die CD-Tragprofile (Feinrost), Länge max. 4.000mm, bei zusammenhängenden Deckenflächen > 100m2 sind CD-Tragprofile (Feinrost) mit max. Länge von 2.000 mm zu empfehlen, sind mit Längsverbindern und einem Abstand von mind.10 mm (im Bereich des Längsstoßes) fluchtend zu verbinden.
Der Achsabstand parallel zu flankierenden Bauteilen beträgt max. 75 mm. (Siehe Abb. 6) 3.5 Tragprofile (Feinrost) dürfen nicht mit einem U-Anschlussprofil und an anderen flankierenden Bauteilen verschraubt, befestigt oder aufgelegt werden. Der Abstand der Profilenden zu flankierenden Bauteilen muss mind. 30 mm, jedoch max. 50 mm betragen. (Details Abb. 5 + 6 +7)
Anschlüsse an flankierende Bauteile und Wandanschlüsse generell gleitend. Keine kraftschlüssigen Verbindungen durch Verschrauben, Auflegen oder Festsetzen der Tragprofile (Feinrost) oder der Deckenplatten an flankierenden Bauteilen. Unterschiedliche Druckverhältnisse zwischen Deckenhohlraum und Nutzraum sind zu vermeiden, da dies auf Grund der physikalischen Eigenschaften des Deckensystems zu Verschmutzungen der Oberfläche führen kann.
3.6 Um ein späteres Durchsägen der Unterkonstruktion bedingt durch Deckeneinbauten zu vermeiden, sind erforderliche Konstruktionswechsel bereits bei der Montage der UK vorzusehen. 3.7 Deckeneinbauten, wie Leuchten, Lüftungskanäle etc. dürfen die Deckenplatten nicht belasten und sind separat, oder über die Unterkonstruktion (Grundprofil) abzutragen.Keine Befestigung von Einbauten am Feinrost / Tragprofil oder den Deckenplatten. Alle Anschlüsse müssen gleitend ausgeführt werden.
3.8 Die Unterkonstruktion ist im Bereich von Dehnfugen ( Deckenflächen größer 200 m²) zu trennen. Bei Flächen, die in Länge- und oder Breite größer 15 m sind, müssen durch- gehende Dehnfugen angeordnet werden.
3.9 Gebäudedehnfugen sind in den Deckenflächen zu übernehmen.
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